Landschafts- und Gewässerachse

Blick vom Faehrstack Richtung OstenDie Alte Süderelbe ist Teil einer Gewässer- und Landschaftsachse. Sie muss dabei im Verbund mit anderen Kultur- und Grünlandschaften stromauf von Hamburg betrachtet werden, wie den vier Biosphärenreservaten der Flusslandschaft Elbe (MittelelbeElbe-Brandenburg, Elbe-Mecklenburg-Vorpommern und Niedersächsische Elbtalaue), dem Nationalpark Sächsische Schweiz und dem Naturpark Mecklenburgisches Elbetal. Auch unterhalb Hamburgs befinden sich großflächige Schutzgebiete bis zum Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer.

In Hamburg ist diese Perlenkette an Schutzgebieten, die von der Quelle der Labe bis hinter die Mündung der Elbe erstreckt, unterbrochen. Hier durchfließt die Elbe den Hamburger Hafen.

Die Interessengemeinschaft Alte Süderelbe (ias e.V.) und der Be- und Entwässerungsverband Finkenwerder (BEV) haben ein Modell entwickelt, das die Öffnung der Alten Süderelbe als Lösung umfassend erläutert. Es basiert auf einer zweiseitigen Öffnung der Alten Süderelbe mit einer gemäßigten Tide bei Durchströmung lediglich stromabwärts.

Neben dem Nutzen für Flora und Fauna der Elbe ergeben sich hier auch handfeste Vorteile für die Stadt Hamburg und deren Hafen, zum Beispiel durch eine Verringerung von Unterhaltsbaggerungen im Mühlenberger Loch oder eine Verlängerung des Tidefensters für den Schiffsverkehr auf der Elbe. Einzelheiten erläutert unsere Broschüre Die Öffnung der Alten Süderelbe.